Blick auf die hohe Wallmauer der imposanten Bastion Lothar der Festung Rosenberg in Kronach Die Feste Rosenberg von der hinteren Seite mit dem inneren Wallgraben im Vordergrund Luftaufnahme von der Festung Rosenberg von ihrer Nordseite mit der Stadt Kronach im Hintergrund Der Weg hinauf zur Festung Rosenberg mit dem großen Eingangstor und dem Wappen mit 2 Löwen darüber
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Festung Rosenberg

Die Festung Rosenberg thront über der Stadt KronachInnerer Wallgraben der Festung Rosenberg Zeughaus und Innenhof der Festung Rosenberg Innerer Wallgraben der Festung Rosenberg

Eine der schönsten und größten Festungsanlagen Deutschlands

Steil über der Altstadt von Kronach erhebt sich die ehemalige Bambergische Bischofsburg und spätere Landesfestung auf dem Rosenberg. Das älteste erhaltene Dokument, das den Namen "Rosenberg" erwähnt, stammt aus dem Jahr 1249.

Deutlich erkennbar sind die verschiedenen Bauphasen, die vom mittelalterlichen Bergfried über die Mauern und Türme des 15. und 16. Jahrhunderts bis hin zum bastionären Pentagon aus dem Spätbarock die immer neuen Anforderungen im Bau von Verteidigungsanlagen durch die Jahrhunderte hinweg zeigen. Das Nebeneinander von mittelalterlicher, renaissancezeitlicher und barocker Wehrbauarchitektur gibt der Anlage heute ihre bedeutende Stellung innerhalb der Baugeschichte des deutschen Wehrbaus. Die berühmten Baumeister Maximilian von Welsch und Balthasar Neumann waren am Ausbau der Festungsanlage beteiligt

Die Festung wurde niemals von Feinden eingenommen oder besiegt. 1888 erwarb die Stadt die Burg als Immobilie ohne militärische Bedeutung. Das frühbarocke Festungstor, eines der schönsten Deutschlands, wurde vermutlich von Antonio Petrini erbaut.

Von besonderem Reiz ist auch das unterirdische Gangsystem, das im Rahmen der Festungsführungen zu besichtigen ist.