Die Feste Rosenberg von der hinteren Seite mit dem inneren Wallgraben im Vordergrund Luftaufnahme von der Festung Rosenberg von ihrer Nordseite mit der Stadt Kronach im Hintergrund Der Weg hinauf zur Festung Rosenberg mit dem großen Eingangstor und dem Wappen mit 2 Löwen darüber Die rekonstruierte Heunischenburg, eine Steinwallanlage aus der Bronzezeit, mit einem hölzernen Wehrgang Drei steinerne Kroniche Housnküh sitzen auf der der Stadtmauer und erinnern an die Kronacher Stadtgeschichte Acht Kronacher Frauen in historischen Kleidern stehen auf dem Marienplatz und diskutieren lautstark Die Kronacher Viertelmeister stoßen in historischer Tracht gemeinsam mit Bierkrügen an Der Kronacher Hexenturm und ein Stück des Wehrgangs an der Stadtmauer Der Frauenbrunnen, vom Kronacher Bildhauer Heinrich Schreiber geschaffen als Homage an die tapferen Kronacher Frauen Die katholische Stadtpfarrkirche von Kronach mit dem beeindruckenden Johannes-Portal Kronach im Frankenwald - Lucas-Cranach-Weg mit mobilen Audioguide (Barbara Herbst) Das historische Stadtspektakel in der Oberen Stadt
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Festungsbauhütte

Museumspädagogische Angebote zur Bayern-Ausstellung

Die Welt der Festungsingenieure -

oder: Wie plane ich eine Festung?

Festungen mit ihren gewaltigen Bastionen und steilen Wallmauern auf exakten geometrischen Grundrissen faszinieren uns bis heute. Sie sind Meisterwerke der Baukunst - wie aber gelang es, sie zu errichten? Im 16. Jahrhundert kam zusammen mit der neuen Bauform „Festung“ auch der Beruf des Festungsbauingenieurs auf. Er vereinte in sich die Kunstfertigkeit der Architekten mit den mathematischen Kenntnissen des Ingenieurs, das Wissen der Kartographen mit dem strategischen Denken eines Militärs. Grundlage für den Bau von Festungen war die Vermessungstechnik. Mit Hilfe genialer Methoden und kunstvoller Instrumente, wie dem im 16. Jahrhundert durch den Mathematiker und Astronomen Johannes Praetorius entwickelten Messtisch entstanden beeindruckende Festungsanlagen, so wie die Festung Rosenberg in Kronach.

Die Teilnehmer dieses Kurses erwartet eine Einführung in die geheimnisvolle Welt der Festungsbauingenieure, ihre Instrumente und Techniken. Unter Anleitung können kann man selbst eine Messtischaufnahme durchführen, seinen Standort bestimmen und Distanzen messen. Nachbauten historischer Messinstrumente erzählen dabei eindrucksvoll von einer längst vergessenen Welt, in der statt dem Meter noch der Bamberger Fuß, die Nürnberger Elle, das Klafter oder die Pariser Linie galten.

geeignet für Schüler 3 GS – 7/8 RS/G, Familien und Erwachsene

maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen

Dauer: 90 Min.

 

Steinmetzkunst -

oder: Wie baue ich eine Festung?

Von der Kathedrale zur Festung. Seit dem frühen Mittelalter waren die Steinmetze in Bauhütten organisiert und hüteten die wertvollen Geheimnisse ihrer Zunft durch geheime Passwörter. Ehrwürdige Meister standen den Bruderschaften vor und bildeten Lehrlinge zu Gesellen aus, die anschließend auf Wanderschaft durch ganz Europa gingen. So fand man auf den Großbaustellen das „Know-How“ vieler Nationalitäten in vielen Sprachen. Jeder Meister führte dabei sein eigens Steinmetzzeichen, ein verschlüsseltes Symbol aus Buchstaben und Zahlen, mit dem er seine Werksteine und die seiner Bauhütte kenn-zeichnete. Bis heute haben wir diesen Zeichen noch nicht ihre letzten Geheimnisse entlockt, aber sie helfen uns Gebäude zu datieren.

Die Teilnehmer haben unter Anleitung die Möglichkeit sich ein eigenes Steinmetzzeichen zu entwerfen und auf einen Stein zu übertragen. Tauchen Sie ein in die verborgene Welt des Steinmetzhandwerks, erfahren Sie mehr über seine Techniken, vom Brechen des Steins bis zur Bearbeitung der „Bosse“. Dabei erhalten Sie faszinierende Einblicke in die Baugeschichte der Festung Rosenberg, einer der schönsten und der größten erhaltenen Festungsanlage Deutschlands.

Workshop für Gruppen (Schüler, Erwachsene und Familien)

maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen

 

Die Wappenwerkstatt

Das Wappen ist das „Branding“ oder „Label“ des Mittelalters. Anfangs für rein militärische Zwecke geschaffen und nur vom waffenführenden Adel getragen, wurden sie schnell Zeichen selbstbewußter Bürgerfamilien und des Klerus. Bis heute finden wir überall um uns herum Wappen, ob Staat oder Brauerei, jeder nutzt sie. Franken ist dabei besonders reich an bekannten heraldischen Motiven – wie dem „Fränkische Rechen“, dem Bamberger Löwen („Stangenreiter“) oder dem Würzburger Rennfähnlein. Eine ganz besondere Geschichte bietet dabei auch das Kronacher Stadt-wappen mit seinen „geschundenen Männern“. Wappen, das ist farbenprächtige und fantasievoll erzählte Landes-, Regional- oder Familiengeschichte.

Jedermann darf heute auch ein Wappen führen, wichtig ist die Unterscheidbarkeit! Die Wappenkunst ermöglicht daher eine schier unendliche Vielfalt. Sie beruht auf einfachen Grundregeln, die Ihnen dieser Kurs vorstellt und Ihnen die Möglichkeit bietet, sich unter Anleitung ein persönliches Wappen zu erstellen.

Workshop für Gruppen (Schüler, Erwachsene und Familien

maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen

 

 

Kontaktinformationen:

Festung Rosenberg
Festung 1
96317 Kronach

09261 60410

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