Eine neue Fahne für die Festung
Weil Georg Polifka (4. von rechts) anlässlich seines 60. Geburtstages auf Geschenke verzichtet hat, darf sich die Stadt Kronach jetzt über eine neue Stadtfahne freuen, die künftig auf dem Bergfried der Festung Rosenberg über den Dächern der Kreisstadt wehen wird. Mit einem Modell der Festung Rosenberg, das Verwendung als Spendensammelbüchse fand, hatte Georg Polifka seinerzeit um Spenden für die Anschaffung einer neuen Festungsfahne gebeten. Wetterbedingt sind die Fahnen, die das Kronacher Wahrzeichen schmücken, einem hohen Verschleiß unterworfen. Etwa zwei Fahnen werden deswegen jährlich benötigt, wusste Festungswart Josef Geiger (4. von links) bei der Übergabe der Fahne zu berichten. Ganz uneigennützig sei die Flaggenspende allerdings nicht, erklärte der Sponsor mit einem Augenzwinkern. Von seinem Anwesen in der Friesener Straße genieße er den Ausblick auf die Festung. Die Fahne spiegele sich sogar in seinem Gartenteich, so Georg Polifka. Weil er so mit einem Blick die Windrichtung erkennen könne, nutze er die Festungsfahne als seine persönliche Wetterstation, so der Spender weiter. Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (3. von rechts) und die Leiterin des städtischen Tourismus- und Veranstaltungsbetriebes, Dr. Kerstin Löw (links), bedankten sich herzlich für die neu gesponserte Fahne und die beispielhafte finanzielle Unterstützung, die die Stadt in schwierigen Haushaltszeiten gut gebrauchen könne. Zu den „Hauptgeldgebern" gehörten die Mutter von Georg Polika, Hedwig Polifka (2. von links), Schwiegervater Hans Gäßlein (2. von rechts) sowie das Ehepaar Anna (rechts) und Jakob Bogner (3. von links) von den Seelabacher Seilern, denen auch Georg Polifka angehört und die durch ihre Auftritte bei allen möglichen größeren Festivitäten weit über die Stadtgrenzen hinaus beste Werbung für Kronach machen.
29.06.2010 (OM)























(Soziale Netze)