Google-Street-View: Stadt Kronach hält Widerspruchsformular vor
Wer sich gegen eine Veröffentlichung von Bilddaten durch den Internetdienst „Google Street View" zur Wehr setzen will, erhält jetzt Hilfestellung durch die Stadt Kronach.
Formblätter für einen entsprechenden Widerspruch liegen ab sofort im Rathaus auf (Zi.-Nr. 148, Herr Köstner) bzw. können unten auch als Datei von der städtischen Homepage heruntergeladen werden.
Bekanntermaßen ist das Unternehmen Google seit geraumer Zeit mit speziellen Aufnahmefahrzeugen in Bayern unterwegs, um Bilder für das Internetangebot „Google Street View" zu machen, bei dem ganze Straßenzüge abfotografiert und ins Internet gestellt werden. Wer sich dadurch in seiner Privatsphäre verletzt sieht und verhindern möchte, dass Bilder seines Hauses hierfür verwendet werden, muss bei Google Widerspruch einlegen.
Die Stadt erleichtert den Bürgern das Verfahren, indem sie ein entsprechendes Anschreiben an das Unternehmen vorformuliert hat und ein Formularblatt bereitstellt. Auf diesem sollten neben Name und Adresse auch weitere Angaben zur betreffenden Immobilie gemacht werden (z. B. Farbe des Hauses, Geschosszahl, markante Merkmale), um das Gebäude unabhängig von der genauen Hausnummer identifizieren zu können. Die Übersendung des Formulars an Google können die Hauseigentümer dann in Eigenregie erledigen.
Das Unternehmen hat sich gegenüber den deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden verpflichtet, solche Widersprüche zu beachten und die entsprechenden Aufnahmen zu anonymisieren.
31.08.2010 (JS)
widerspruch_google.pdf (6 KB) 





















(Soziale Netze)