"Con brio" leistet Beitrag zur Ortsverschönerung in Friesen
Hat sich „con brio" bislang als mitreißender Kinder- und Jugendchor einen Namen gemacht, so bewies ein Teil der kreativen Sänger dieser Tage, dass er auch tatkräftig zupacken kann. Rechtzeitig zum Bundesbezirksmusikfest, das vom 17. - 20. Mai Friesen in ein klingendes Dorf verwandeln wird, machte diese Gruppe aus den unansehnlich gewordenen Buswartehäuschen am Friesener Dorfplatz wahre Schmuckstücke. Einige Tage Arbeit waren erforderlich, um die alten und stark verschmutzten, teils abblätternden Farbschichten und die verunstaltenden Schmierereien zu entfernen. Für die Neugestaltung beschränkte sich das Team um Michaela Taube ( 3. von rechts) und Maria Schmidt (8. von links) dann nicht nur auf einen neuen Anstrich, sondern verwandelte die Bushäuschen in einladende und farbenfrohe Wartestellen. Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (2. von links), der überraschend zur Fertigstellung gekommen war, war sehr angetan von dem mehrtägigen und kunstvollen Werk. Er lobte „con brio" für diese Leistung, die er so nicht erwartet hätte und freute sich über diesen wichtigen Akzent zur Ortsverschönerung, der auch im Hinblick auf die Dorferneuerung gesetzt wurde. Diese läuft gegenwärtig mit der Baumaßnahme „Oberes Dorf" weiter und soll mit den in den Stammtischen entwickelten Plänen für den Dorfplatz und die Ortsmitte abgeschlossen werden. Ebenso ist die Sanierung des Friesener Kindergartens, wie vom Stadtrat beschlossen, bis Ende 2013 vorgesehen. Das Stadtoberhaupt dankte „con brio" für diesen tollen Einsatz und wünschte, in dieser Hinsicht weiter zu machen, denn es gäbe noch viele derartige Aufträge. Michaela Taube, die Leiterin des Chores, versicherte, dass es der Truppe neben der Mühe vor allem großen Spaß gemacht habe, ihre Phantasien zu verwirklichen und dankte der Stadt Kronach mit Bürgermeister. Wolfgang Beiergrößlein für die unbürokratische Unterstützung. Der Chor wolle auch in Zukunft im Rahmen einer jährlichen Projektwoche derartige Maßnahmen zur Verbesserung des Ortsbildes durchführen und habe sich auch bereits Objekte ausgeguckt, die ähnlich verschönert werden sollen. Der Dank der Chorleiterin galt neben der Stadt Kronach insbesondere dem Musikverein Friesen und den ortsansässigen Malerbetrieben Ulrich Ebert und Albert Fischer sowie der Familie Markus Geiger für die Unterstützung und Bereitstellung von Arbeitsmaterialien. Der große und sehr oft geäußerte Wunsch aller war, dass die hässlichen Schmierereien und Verschmutzungen der Buswartehäuschen nun der Vergangenheit angehören und diese für lange Zeit ein farbenfroher Anziehungspunkt sind. Eine kleine Schülerin brachte die anerkennende Meinung vieler auf den Punkt: „Jetzt traue ich mich wieder in diese Häuschen und warte gerne auf den Bus. Vorher hatte ich sogar etwas Angst davor."
14.05.2012 (OM)













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