Luftbild der Kronacher Festung Rosenberg mit Blick auf die ganze Anlage, den Weg hinauf zum Tor und die Bastionen. Luftbild der Kronacher Festung Rosenberg bei Nacht (Dr. Ottmar Fugmann - flugmann.de) Der Melchior-Otto-Platz mit Ehrensäule zu Kronach leuchtet bei Nacht (Klaus Metzler - Kronach Creativ) Kronach leuchtet - Die Obere Stadt erstrahlt in ganz neuem Licht (Klaus Metzler - Kronach Creativ) Lucas Cranach-Stadt Kronach - Museumspädagogik auf der Festung Rosenberg (Achim Bühler) Fränkische Galerie auf der Festung Rosenberg in Kronach (Achim Bühler - Concept Visuell) Fränkische Galerie auf der Festung Rosenberg in Kronach (Achim Bühler - Concept Visuell) Radfahrer und Spaziergang im Kronacher Neue Ufer Park mit dem Stadtaufbau und der Festung Rosenberg im Hintergrund Lucas Cranach-Stadt Kronach - Museumspädagogik auf der Festung Rosenberg (Achim Bühler) Die Statue des berühmten Kronachers Johann-Kaspar Zeuss im Stadtgraben am Marienplatz Blick von Ziegelerden auf die gesamte Stadt Kronach mit Oberer Stadt und Festung, Wald und Bergen im Hintergrund Kronacher Altstadt mit romantischen Häusern und Brücke über den Fluss Hasslach Blick in die Ausstellung von Franz Pröbster Kunzel  Sein und Zeit - Installationen aus Pflanzen, Ästen und anderen Naturmaterialien Der Hofbereich der Festung in Kronach mit Mauern und einem Baum, der an der Mauer empor wächst. Aufbau der Stadt mit dem Fluss Hasslach im Vordergrund, ein Wehr, Häserzeile, Obere Stadt und darü,bder die Festung Rosenberg Das Gelände ehemaligen Landesgartenschau, im Vordergrund die Seebühne, dahinter die Stadt und die Festung Rosenberg Aufnahme der Oberen Stadt von Kronach in der Dämmerung mit dem Gasthaus Scharfes Eck bei Kronach leuchtet Die Kronacher Stadtmauer mit dem Bamberger Tor und typischen Fachwerkhäusern der Altstadt Eine Bastion der Kronacher Festung Rosenberg mit Blumen im Vordergrund Stilvolle Nachaufnahme mit kunstvoll beleuchteter Statue der Mutter Maria mit dem Jesuskind aus der Fränkische Galerie auf der Festung Rosenberg in Kronach
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Tapfere Weiber von Kronach

Tapfere Kronacher Weiber (Walter Schinzel-Lang) Tapfere Weiber beim Schwedensturm (Stefan Wicklein) Schwedenmassakrieren (Walter Schinzel-Lang)

Die stattlichen und wahrhaft tapferen und wehrhaften Weiber von Kronach, vulgo “Pfundsweiber“ genennet die „Zierde der Alten Crana“

Uns gibt es als Gruppe seit 2001. Das Eintrittsgewicht der auch "Pfundsweiber" genannten Exemplare muss eigentlich mindestens 5/9 Kronacher Simmra (Simmern = einst ein Sommer-getreidemaß) betragen, was bedeutet, dass die Betreffende ca. 86 Kilo heutigen Maßes auf die Waage stellen muss. Jede von uns erhält einen "historischen" Namen (z.B. „Achterla“, „Brei-waafn“, „Ratznboudera“, „es Notnäjcherla“, „es Luntenzejcherla“).

Die Legende sagt, dass ein belagernder "schwedischer" Obrist das Kampfgeschehen um Kronach mit den Worten kommentierte: "Die Kronacher kämpfen wie die Teufel, aber ihre Weiber sind neunmal schlimmer!".

In der "Chronik von 1661" von Hanß Nikolaus Zitter wird das im März 1634 für die Kronacher so erfolgreiche Abwehrgeschehen (immerhin ließen seinerzeit ungefähr 300 Feinde, aber nur 9 Kronacher, davon 1 Frau, die nicht im Kampf fiel, sondern von einem herabstürzenden Balken in ihrem brennenden Haus erschlagen wurde, ihr Leben) so beschrieben: ".. mit Pflastersteinen, welche unser Weibsvolck und Dienstmägd häuffig hinzu trugen, auch im untern Brauhaus die Pfannen anschüren und heisses Wasser machen mußten, (den Feinden) starck begegnet, auch hinaus uffm Platz mit solchen Steinen unter die Völcker wurff, daß es viele blutige Köpff setzte ...".

Deshalb reichen wir auch gerne das von unserem Fourir destillierte "Schwedenblut", das vom "Achterla" (= die bessere(?) Hälfte des seinerzeitigen III. Viertelmeisters der Oberen Stadt) mit dem "Archiepiscopalis" (= ein kleiner Holzlöffel, der 2003 vom fürstbischöflichen Nachfolger, dem traditionsgemäß im Volksmund "Erdbeerschorsch" genannten Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick, durch einen kräftigen Schluck geadelt wurde) kredenzt wird.

Wenngleich keine direkten Quellen zu dem glorreichen Einsatz der Weiber aufzufinden sind (die betreffenden Stadtprotokoll-Bände zu den erfolgreichen Kampfjahren sind leider verloren gegangen), so dürfte doch wohl einiges Wahres an der Erzählung sein, zumal die Kronacher Frauen ja traditionsgemäß die alljährliche Schwedenprozession am Sonntag nach Fronleichnam anführen (dürfen).

Wir haben auch mehrere Kampfrufe:

"Wir senn kaana Zeijcherla, etzt geht's dem Schweijd ans Kräjcherla!"
(schwer zu übersetzen, aber ungefähr so: Wir sind keine schwächlichen Zimperliesen, jetzt geht‘s dem Schweden an den (kleinen) Kragen!) und

"Heijdn, deijdn, sagn die Schweijden, wenn mer ner des Kronich heijden,
unner Kronich kriejgt ihr nije, wir senn stark durch Kaiser-Bier!"
(auch nicht leicht zu übersetzen, aber ungefähr so: Hätten, täten, sagen die Schweden, wenn wir nur das Kronach hätten, unser Kronach bekommt ihr (aber) nicht, weil wir stark durch Kaiser-Bier sind!)

 

Kontakt:
Gisela Lang
Schulweg 3
96364 Marktrodach
Tel.: 09261-51237