Radeln für ein gutes Kilma

Schon länger treten Kommunalpolitiker und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Die Stadt Kronach ist 2019 der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V. (AGFK) beigetreten. Ziel ist es, den Radverkehr im Kronacher Stadtgebiet optimieren. Bei der Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ ist man deshalb vom 20.06.2022 bis 10.07.2022 erneut mit von der Partie.

In diesem Zeitraum können alle, die in Kronach leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen beim „Stadtradeln“ mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln.

„Die Nutzung des Fahrrades dient nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrsentlastung unserer Städte“, ist sich Erste Bürgermeisterin Angela Hofmann sicher. Beim Wettbewerb „Stadtradeln“ geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/kronach. Jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen bzw. einem beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können Teilnehmende die geradelten Strecken bequem via GPS tracken und direkt ihrem Team und ihrer Kommune gutschreiben.
Einen weiteren Vorteil bietet die App: Die so erhobenen Radverkehrsdaten werden durch das Klima-Bündnis vollkommen anonymisiert wissenschaftlich ausgewertet und geben Kronach Auskunft über verkehrsplanerisch wichtige Fragen wie: Wo sind wann wie viele Radler*innen unterwegs, wo gerät der Verkehrsfluss ins Stocken, wo sind Wartezeiten an Ampeln unverhältnismäßig lang? So ist ein möglichst bedarfsgenauer Ausbau der Radinfrastruktur möglich.

Im vergangenen Jahr waren über 100 Menschen Teil des Stadtradelns in Kronach und legten mehr als 8.000 Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Bürgermeisterin Angela Hofmann hofft auch in diesem Jahr auf eine rege Teilnahme, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung setzen zu können.

Für Fragen rund um das Thema Stadtradeln steht Michelle Scharf von den Kronacher Stadtwerken telefonisch unter der Rufnummer 09261/5047-24 oder per E-Mail (michelle.scharf@stadt-kronach.de) gerne zur Verfügung.