Gregor Nöllen

GN quer, Sebastian Stolz

Gregor Nöllen wurde 1971 am Niederrhein geboren. Von 1992-95 absolvierte er seine Schauspielausbildung in Berlin.
Sein erstes Engagement führte ans Mecklenburgische Landestheater. Dort spielte er bis 2007 u.a. die Titelrolle in Kleists „Amphitryon“, Romeo in „Romeo und Julia“, Puck im Sommernachtstraum“, Roller/Kosinski in „Die Räuber“, Dr. Spivey in „Einer flog über das Kuckucksnest“, Kevin in „Ladies Night“, Danton in „Danton 1.0.1“, Kreon in „Antigone“, Herr van Daan in „Das Tagebuch der Anne Frank“ und viele andere mehr.
Von 2008 bis 2011 gehörte er zum Schauspielensemble des Theaters Erfurt. Hier war er u.a. als Cléanthe/Valère in „Der Geizige“, als Victor Flemming in „Mondlicht und Magnolien“, als Wagner im „Urfaust“ und als Piccolo im „Weißen Rössl“ zu erleben.
Anschließend war er bis 2017 Ensemblemitglied des Schauspiels Eisenach. Wichtige Produktionen waren hier „Amadeus“ (Salieri), „Im weißen Rössl“ (Gieseke), „Woyzeck“ (Hauptmann), „Die 39 Stufen“, „Tschick“, „Liebelei“ und „Das Interview“.
2018 gastierte er am Meininger Staatstheater in den Inszenierungen „Das Interview“ und „Ariadne auf Naxos“ (Haushofmeister), sowie an der Hamburger Kammeroper als Baron Zeta in der „Lustigen Witwe“.
Im selben Jahr gab er sein Debüt als „Don Camillo“ bei den Rosenberg Festspielen, im Jahr darauf stand er dort als „Hauptmann von Köpenick“ auf der Bühne. Außerdem war er im Rahmen der KammerTheaterTage mit seiner szenischen Lesung von Goethes „Reineke Fuchs“ zu erleben.
2019/2020 zog es ihn erneut nach Hamburg, wo er Mattis in „Ronja Räubertochter“ und Sarastro in der „Kleinen Zauberflöte“ spielte.